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Der Zyklop in der Wissenschaft

Kant und die anthropologia transcendentalis


Archiv für Begriffsgeschichte, Sonderheft 14 (Jg. 2018). 2018. Unver?nderter Print-on-Demand-Nachdruck der Ausgabe von 2018. VI, 207 Seiten.
978-3-7873-3427-8. Kartoniert
EUR 98,00


Mit Texten von Norbert Hinske, Robert B. Louden, Anselmo Aportone, Clemens Schwaiger, Jean-Fran?ois Goubet, Alexei N. Krouglov, Christoph B?hr, Gualtiero Lorini u.v.a.


Im Buch bl?ttern
Eine Reflexion aus Kants handschriftlichem Nachlass, in der von einer ?anthropologia transcendentalis? die Rede ist, l?st Verwunderung aus. Bei allen Vorbehalten wegen der Singularit?t dieser Formulierung im Kant’schen Werk besitzt die Stelle jedoch eine wichtige Bedeutung und erfordert eine genauere Analyse. Denn in dieser Reflexion erkl?rt Kant auch, dass ein Gelehrter vermeiden müsse, ein ?Cyclop? zu werden, das hei?t die Ph?nomene mit nur einem Auge zu betrachten. Jeder Arzt, Theologe, Jurist, selbst Geometer hat Kant zufolge ?noch ein Auge n?tig, welches macht, dass er seinen Gegenstand noch aus dem Gesichtspunkte anderer Menschen ansieht?.

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